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Ladakh
Ladakh wird auch 'Klein-Tibet' genannt, da die ladakhische Kultur der
tibetischen sehr ähnlich ist und viele tibetische Flüchtlinge in Ladakh
leben.
Die Ladakhis sind eine
Mischung aus den indoarischen Darden, die aus dem Pakisten hierher
gekommen waren, und den Tibetern.
Ladakh hat eine sehr geringe Niederschlagsmenge, da die Regenwolken meistens nicht über die Himalayakette kommen. Durch die große Höhe (die meisten Orte Ladakhs liegen über 3.500 m) ist die Dichte der Luft und damit die Sauerstoffmenge, die der menschliche Körper mit einem Atemzug erhält, geringer als in der Ebene. Etwa ein halbes Prozent der Landfläche ist bewohnbar. Alle besiedelten Täler, auch das von Leh, liegen etwa 3500m hoch. Ein Aufenthalt sollte deshalb mindestens eine Woche dauern, um sich an diese Höhe zu gewöhnen.
Nordindien/Ladakh
- Reisen zum Juwel am Dach der Welt
Der erste Eindruck, wenn man mit Flugzeug oder Bus ankommt, sind die riesigen Militärlager zwischen dem Indus und der Stadt.Beim Näherkommen sieht man den die Stadt überragenden Palast (etwa 16. Jahrhundert. König Singge). Öffnungszeiten von 6.00-9.00 Uhr und abends ab 17.00 Uhr. Beeindruckend ist die Aussicht vom Palast. Etwas höher liegt die Gompa. Sie liegt hoch über dem Palast mit herrlicher Aussicht auf Leh und die Berge ringsum. Man kann sie auf steilem Weg vom Palast her besteigen oder auf einem einfachen Weg, der an den Chörten beim Himalaya Hotel beginnt. Öffnungszeiten: 7.00-9.00 Uhr.
Am Fuße des Palastes befindet sich eng gedrängt die Altstadt mit
ihren verwinkelten Gäßchen und Durchgängen und teils schon zerfallenen
Häusern.
Zwei Welten prallen in diesem Land aufeinander: Die westliche Kultur mit ihren technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften und die althergebrachte Kultur und die Traditionen der Ladakhis, stark ausgerichtet auf ein religiöses Dasein und bestimmend für das harmonische Zusammenleben dieser Menschen.
Entlang der Wasserläufe haben die Ladakhis jedoch kleine fruchtbare Oasen geschaffen, inmitten derer weitverstreute Dörfer mit einigen wenigen Bauernhäusern angesiedelt sind. Die Landwirtschaft wird bis heute in reiner Handarbeit betrieben und ist dementsprechend mühsam. Es werden hauptsächlich die anspruchslose Gerste und etwas Weizen angebaut, eine kleiner Gemüsegarten mit Kräutern schmückt das Haus jeder Familie. Land
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